ABA Altenbeken

für bürgernahe Kommunalpolitik


Mut zur Farbe: Die Malerarbeiten von Carsten Husemann nehmen vom Trägervereinsvorstand Marcel Bißkönning (2. Vorsitzender),
Katrin Hyde (Schatzmeisterin), Vorsitzende Nicole Starke, und Hausmeister Heinz-Josef Heinemann in Augenschein. Foto: Kurt
Blaschke

(NW 04.01.2019) Private Realschule will im August starten 

Tag der offenen Tür geplant: Der Trägerverein hat einen neuen Schulleiter aus Paderborn gefunden, der am 12. Januar Einblicke in zukünftigen Unterricht bieten will Altenbeken. Der Trägerverein für die geplante private Realschule in Altenbeken befindet sich nach den Rückschlägen im November auf einem fortgeschrittenen Weg zu einem Schulstart im August. Bei einem Tag der offenen Tür am Samstag, 12. Januar, von 10-13 Uhr im Schulzentrum sollen allen interessierten Eltern und ihren Kindern Einblicke in den zukünftigen Unterricht geboten werden. Der neue Vereinsvorstand um die Vorsitzende Nicole Starke hat den offiziellen Antrag zur Schulgründung rechtzeitig vor dem Jahreswechsel bei der Bezirksregierung in Detmold eingereicht. Eine weitere wichtige Voraussetzung konnte inzwischen neu sichergestellt werden:  Ein pensionierter Schulleiter aus Paderborn hat zugesagt, zum Start die Führung der privaten Institution zu übernehmen. Sein Name werde am Wochenende auf der Internetseite des Vereins bekannt gegeben, so Starke.

Zur Zeit werden zwei Klassenräume im Schulzentrum neu gestrichen. „Die Malerfirma spendet ihre Arbeitsstunden, sie berechnet
nur die Materialkosten“, so die Vereinsvorsitzende. Weiterhin sollen beide Klassenräume mit elektronischen Tafeln ausgerüstet werden. 
Für die Bezahlung könne der Verein auf eine vierstellige Konto-Summe aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden zurückgreifen, so Starke.
Der Verein miete die Räumlichkeiten von der Gemeinde und sei – wie jeder Mieter – selbst für Renovierungsarbeiten verantwortlich.
Den ersten Schülerinnen und Schülern stehen auch die naturwissenschaftlichen Räume im Schulzentrum zur Verfügung. „Für Unterricht 
in Physik, Chemie und Biologie“, so die Vereinsvorsitzende Starke: „Weiterhin ein Werkraum und ein Kunstraum.“
Weil die Einrichtungen der naturwissenschaftlichen Räume aktuell „nicht auf dem neuesten Stand“ seien, sollen beim Tag der offenen
Tür mögliche Partner attraktive Ausstellungsstücke zur Verfügung stellen.
Die private Realschule will zum Start möglichst zwei Klassen mit 25 Schülerinnen und Schülern bilden. Anmeldetermine werde der
zukünftige Schulleiter ab Februar im Schulzentrum anbieten.
Interessierte Eltern sollen ihre Schützlinge bekanntlich zunächst auch in einer öffentlichen Schule anmelden und ihre weitere Option
für die private Realschule in Altenbeken dort kund tun, empfiehlt Starke als adäquate Vorgehensweise. Sollte nur eine Kinderzahl
für eine einzige Klasse zusammenkommen, müsse der Verein sein Vorhaben neu beraten.
Zur weiteren Vorbereitung des Tages der offenen Tür trifft sich der Förderverein an diesem Freitag zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung.
Als weitere Lehrkräfte hätten zur Zeit „drei Lehrer festes Interesse“, so Starke zur personellen Besetzung der
Schule. Weitere interessierte Pädagogen würden zunächst die Anmeldezahlen abwarten wollen.
Im Obergeschoss vorn: Dort entstehen die ersten Klassenräume der neuen privaten Realschule Altenbeken.


WV 17.12.2018

Altenbeken(bel WV 17.12.2018) 

Die neue Realschule plus in Altenbeken soll weiterhin im kommenden Jahr an den Start gehen. Dies ist das erklärte Ziel des Trägervereins nach seiner Sitzung am Freitagabend. Neu an der Spitze des Trägervereins steht jetzt Nicole Starke (35). 

»An dem Schulstart 2019 halten wir fest. Der nahezu finalisierte Gründungsantrag für die Schule erreicht noch in diesem Jahr die Bezirksregierung«, sicherte Starke in einer Pressemitteilung am Wochenende zu. Ende November wollte zunächst der bisherige Trägervereinsvorsitzende Ingo Kröger das Gelingen des Schulstarts in 2019 zunächst aufgeben und um ein Jahr verschieben (wir berichteten am 28. November). Ein Teil des Träger- und Fördervereins sah aber weiterhin die realistische Chance, trotz einiger überraschender Absagen von Lehrern diesen Beginn umzusetzen und hielt am ursprünglichen Ziel fest (wir berichteten am 1. Dezember). Daraufhin hatte der bisherige dreiköpfige Vorstand seinen Rücktritt angekündigt und setzte ihn in der außerordentlichen Sitzung des Trägervereins am Freitag auch um. Anschließen wurde zur neuen Vorsitzenden Nicole Starke gewählt und zum stellvertretenden Vorsitzenden Marcel Bußkönning, der bislang dem Förderverein angehörte. Die Position des Schatzmeisters übernimmt Kathrin Hyde. Das achtköpfige Gremium wurde in diesem Zuge auf zehn Mitglieder erweitert. Die neue Trägervereinsspitze hält auch an dem Elterninformationsabend am Samstag, 12. Januar, fest. Dabei will man die zukünftige Schule mit Kollegium, Schulkonzept und Raumprogramm vorstellen. Vorrangig suche man derzeit noch weitere Lehrer, um die erforderlichen Fächer abzudecken. »Wir haben bereits einen Schulleiter und die feste Zusage einer Lehrerin für das neue Kollegium«, sagte am Wochenende die neue Vorsitzende. Insgesamt brauche man neben dem Schulleiter zwei Vollzeitstellen, um mit einer zweizügigen Schule starten zu können. Schon im Vorfeld der Sondersitzung hatte Starke in einer Pressemitteilung unterstrichen, dass Eltern, die ihr Kind an der privaten Realschule Altenbeken anmelden möchten, dies ohne Probleme auch tun könnten. Zugleich könnten die Eltern ihre Kinder aber auch an einer passenden öffentlichen Schule quasi zweigleisig anmelden. Dies sei erlaubt und werde auch empfohlen. So seien die Eltern auch auf jeden Fall abgesichert. Die Anmeldeunterlagen für die Schule sind weitestgehend abgeschlossen, auch der Haushalt ist konzipiert. Die Gemeinde Altenbeken selbst steht weiterhin nach Bekunden von Bürgermeister Hans Jürgen Wessels voll hinter dem Ziel, die Schule im kommenden Jahr an den Start zu bringen. Mit der Wahl zur neuen Vorsitzenden des Trägervereins will Nicole Starke langfristig auch den bisherigen Vorsitz im Förderverein abgeben. Dies wird wahrscheinlich in der Jahreshauptversammlung Ende des ersten Quartals im kommenden Jahr der Fall sein.

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